Sonntag, 19. Februar 2012

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Die Tribute  von Panem – Tödliche Spiele

Autorin: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
Seitenzahl:  414
Preis: 17,90 Euro
ISBN: 978-3789132186

zum Buch


Gestaltung:

Das Cover fand ich sehr schön. Es hat etwas Geheimnisvolles für mich und die Farben fand ich sehr schön.
Das Buch aus dem Schuber hat leider nicht dieses schöne Gesicht auf dem Cover, es hat lediglich grüne Blätter und goldene Schrift. Ich fand es jedoch sehr edel und alle drei Bücher nebeneinander wirken wirklich sehr gut in meinem Bücherregal.

Story: 

Klappentext: 
„Mögen die Spiele beginnen – Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährliche stattfindenden Spiele von Panem – in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein einziger überleben. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben …“
Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war für mich klar, dass ich es haben musste. Ich hatte schon sehr viel darüber gehört und meist nur Gutes. Umso glücklicher war ich, als ich zu Weihnachten gleich alle drei im „Schuber“ bekommen habe. 
Ich brauchte nicht mal einen ganzen Tag, um das erste Buch auszulesen. Es war so spannend und die Kapitel hören immer mit einem kleinen Höhepunkt auf, so dass man sofort weiterlesen will.
Am Anfang beschreibt das Buch Katniss Leben in Distrikt 12 von Panem, erzählt von ihrer Familie und ihren Freunden, so dass man sich ein gutes Bild von den einzelnen Personen und von den Problemen in Panem bekommt. Was ich etwas schade fand, war, dass man schon im Klappentext erfuhr, dass Katniss sich freiwillig für ihre Schwester meldet, das nahm irgendwie die Spannung bei der Ziehung ;) 
Etwas nervig fand ich dann den ganzen Vorspann, als Katniss und Peeta zum Kapitol fuhren, die ganzen Stylings und Vorbereitungen, Interviews und Fernsehshows. Doch das gehört natürlich dazu, dass man sich ein genaueres Bild machen kann, wie die Spiele vom Kapitol aufgebaut und vorherbestimmt wird.
Sehr spannend fand ich es dann, als die Spiele losgingen. Besonders gefallen hat mir, dass Katniss noch so vorhersehbar handelte, sondern ihren eigenen Kopf hatte. Das brachte noch mehr Würze in die Geschichte. Dadurch, dass sie zu Beginn nicht sofort in Peeta verliebt ist, sondern das Ganze nur spielt, wird die Liebesgeschichte nicht zu kitschig und nimmt nicht so Überhand, wie das bei anderen Büchern oft der Fall ist.
Einen Kritikpunkt habe ich jedoch an der Story: Ich finde, dass es teilweise schon sehr grausam ist. Es wird manchmal sehr detailreich erzählt, wie sich die einzelnen Tribute gegenseitig niedermetzeln, was in meinen Augen für einen Jugendbuch nicht zwingend notwendig wäre (da spricht wohl die Erzieherin aus mir ;) ).

Charaktere: 

Die Hauptdarstellerin Katniss war mir am Anfang sehr sympathisch. Sie war stark und kümmerte sich um ihre Familie und doch hatte sie eine sensible Seite, was sich vor allem dadurch zeigt, dass sie für ihre Schwester in die Spiele geht.
Im Laufe der Geschichte, vor allem dann in der Arena, als sie mit Peeta ein Team bildet, kam sie mir jedoch etwas gefühlskalt vor. Für sie scheint das Ganze wirklich nur eine erfundene Story zu sein und nichts in der Geschichte lies für mich wirklich darauf schließen, dass sie sich letzten Endes doch in Peeta verliebt hatte.
Peeta kam in meinen Augen dafür fast ein bisschen zu verliebt rüber. Er spricht ständig nur davon, wie toll Katniss ist und wie sehr er sie liebt. Zuerst dachte ich, er wäre eine starke Persönlichkeit, da er ja von Anfang an sagt, dass er nicht möchte, dass das Kapitol ihm seine Persönlichkeit nimmt. Am Ende muss er jedoch mehrmals von Katniss gerettet werden und kam mir eher wie ein hilfloser Milchbubi, als wie ein Held vor.
Am sympathischsten war mir Gale. Er ist stark, steht seinen Mann und bleibt trotz allem seinen Gefühlen treu und scheut nicht dafür zurück diese auch zu zeigen. Ganz ehrlich, ich hätt mich eher für ihn entschieden :-p

Schreibstil:

Ich fand das Buch war sehr gut geschrieben. Die Geschichte war flüssig erzählt und die Kapitel endeten, wie bereits erwähnt, immer mit einem kleinen, sehr spannenden Höhepunkt, so dass ich nie aufhören konnte zu lesen.
Das Ende fand ich ehrlich gesagt nicht sehr gut gewählt und ich konnte mir auch nicht vorstellen , wie die Autorin daran im 2. Band anknüpfen würde.

Fazit:

Trotz einiger Kritikpunkte fand ich das Buch super. Es war sehr spannend und toll zu lesen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

                       

Bei Amazon: http://www.amazon.de/Die-Tribute-Panem-T%C3%B6dliche-Spiele/dp/3789132187/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1329730604&sr=1-1


Kommentare:

  1. Oooh, ich will es unbedingt noch lesen! Irgendwann ;) Auf meiner Wunschliste stehts auf jedenfall schon seit Ewigkeiten aber es gibt immer wieder soviele Bücher die dazwischenkommen ;)

    Hab mich mal als regelmäßige Leserin eingetragen, vielleicht magst Du ja auch mal bei mir reinschauen? Ich würde mich freuen :)

    Liebe Grüße, Nina

    book-addicted.blogspot.com

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    1. Les es um Himmelswillen bevor der Film rauskommt.

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  2. Ich bin ja eher der Peeta-Fan ;D
    Er ist süß und würde sein Leben fü