Samstag, 7. Juli 2012

Rezension: Mondsilberlicht

Autor(in): Marah Woolf
Verlag: CreateSpace
Seitenzahl:  297
Preis:  9,50 Euro
ISBN:  978-1477593783

http://mondsilberlicht.blog.de/
 
Das Cover ist sehr schlicht und trotzdem gefällt es mir total gut. Ich liebe diese Farbe und die Schnörkel auf beiden Seiten. Besonders toll finde ich aber, dass die Folgebände das selbe Cover, aber in einer anderen Farbe haben. Das sieht im Regal dann natürlich besonders schön aus.

 
„Keiner ihrer Albträume hätte Emma auf die drastische Veränderung in ihrem Leben  vorbereiten können. Aber nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, nach Portree, zu ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen.
Das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie hier ihre große Liebe finden wird. Vom ersten Augenblick an verfällt sie Calums geheimnisvoller Ausstrahlung. Er zieht sie unwiderstehlich in seinen Bann, woran auch sein allzu offensichtliches Desinteresse nur wenig ändert. Sein widersprüchliches Verhalten macht ihn für sie nur interessanter. Aber diese Fassade beginnt zu bröckeln … und irgendwann gibt auch er den Widerstand gegen seine eigenen Gefühle auf.
Als er ihr eines Tages seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Doch es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen … .“

Das Buch beginnt damit, dass Emma erfährt, dass ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist und sie deshalb zu ihrem Onkel Ethan und ihrer Tante Bree muss. Dort freundet sie sich auch sofort mit ihrer Cousine Amelie und ihrem Cousin Peter an und lernt bei einer Walrettungsaktion Calum kennen und ist sofort total fasziniert von ihm.

Mit dem ist es jedoch nicht einfach: Zu Beginn zeigt er ihr die kalte Schulter, ist sogar richtig unfreundlich zu ihr. Doch dann scheint er sich plötzlich auch zu ihr hingezogen zu fühlen. Aber damit beginnen ihre Probleme erst, denn Calum ist nicht das, wofür Emma ihn hält und eine Beziehung zwischen ihnen beiden scheint nicht nur unmöglich, sondern sogar gefährlich für sie zu sein.

Doch die beiden vergessen die Welt um sich herum, sobald sie zusammen sind und so passiert, was nie hätte geschehen dürfen und auf einmal ist nichts mehr, wie es war … .




 
Emma ist ein Mädchen, das es nicht leicht hat. Ihren Vater kennt sie nicht und dann verliert sie auch noch ihre Mutter und muss plötzlich zu ihren Verwandten nach Schottland. Doch dort scheint sie ihren Kummer schnell vergessen zu haben, als sie Calum kennenlernt. Auf einmal gibt es nur noch diesen gutaussehenden Jungen für sie und sie denkt nur noch an ihn. Alles andere scheint plötzlich ohne Bedeutung zu sein und das fand ich sehr schade. Ich hätte mir gewünscht, dass Emma noch länger darunter leidet ihre Mutter verloren zu haben und es wäre sicher auch glaubhafter gewesen, wenn sie etwas mehr Zeit gebraucht hätte, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. 

Calum war für mich völlig undurchsichtig und inkonsequent. Zu Beginn ignoriert er Emma total, ist manchmal sogar richtig fies zu ihr, dann wiederrum interessiert er sich plötzlich für sie, gesteht ihr seine Liebe, nur um sie dann wieder wegzustoßen und ihr zu erklären, dass sie nie zusammen sein können. Er ändert von einem Moment zum anderen plötzlich seine Meinung und für mich war es wirklich schwer, ihn sympathisch zu finden. Erst als sein Geheimnis gelüftet wird, zeigt er, dass mehr in ihm steckt, als ein gutaussehender junger Mann, der über beide Ohren verliebt ist. Ich hoffe, dass im 2. Teil dieses Heldenpotenzial noch mehr ausgeschöpft wird.

Richtig toll fand ich Emmas Cousine Amelie. Sie geht ihren Weg, lehnt sich gegen ihre Eltern auf, wenn es sein muss, trifft sich mit Jungs und führt ein ganz normales Teenager-Leben. Obwohl sie ebenfalls verliebt zu sein scheint, hinterfragt sie doch diese Gefühle und geht nicht so völlig blauäugig durchs Leben, wie Emma das macht.

Super ist auch Sophie, die etwas schrullig ist und einen Buchladen besitzt. Sie liebt Bücher und es ist richtig schön zu lesen, wie sie ihre Buchhandlung eingerichtet hat und welche Bücher sie für Emma auswählt. Durch diese Beschreibung kommt die Liebe zu Büchern richtig rüber und das hat mir auch total gut gefallen.

 
Zu Beginn ging mir alles, ehrlich gesagt, etwas zu schnell. Emmas Mutter stirbt, sie wird zu ihren Verwandten nach Schottland geschickt und lernt dort Calum kennen. Es blieb kaum genug Zeit, um mit Emma mitzufühlen, so schnell passieren die Ereignisse. Doch danach wird es ruhiger und es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen Emma und Calum. Bis dahin könnte man als Leser (vorausgesetzt man kennt den Klappentext nicht) denken, es würde sich um eine normale Highschool-Story handeln. 

Aber dann nimmt das Buch an Fahrt auf, als Emma endlich erfährt, wer Calum wirklich ist und dieses Wissen das Mädchen in Gefahr bringt. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und das Beste: Die Idee dahinter ist einmal richtig originell und ich liebe sie einfach. 
 
Sehr schön ist außerdem, dass diese Idee nicht einfach so für sich steht, sondern in Geschichten und auch Legenden rund um Schottland eingebunden wurde. Die Autorin Marah Woolf, hat sich richtig viel Mühe gegeben ein tolles Gesamtkonzept und eine neue, fantastische Welt, in unsere normale Welt einzubauen und das ist ihr meiner Meinung nach richtig gut gelungen. 

Bezaubernd sind die Beschreibungen von Schottland und der Isle of Skye. Schottland fasziniert mich ja immer schon mit seiner Landschaft und seinen Legenden und durch diese Geschichte wurde mein Wunsch bestärkt mir alles einmal live anzusehen. Und auch für einige Legenden aus diesem Land hat die Autorin eine ganz eigene Interpretation gefunden, die mich oftmals richtig schmunzeln lies. So dass diesem Buch auch eine Prise Humor nicht fehlt.

Richtig gemein ist das Ende, da es ein richtig fieser Cliffhanger ist. Aber zum Glück gibt es ja Teil 2 schon zu kaufen, so dass ich ganz schnell weiterlesen kann und so erfahre, wie es mit Emma und Calum weitergeht. 

 
Wer einmal genug hat von Vampiren und Werwölfen, der sollte dieses Buch lesen, denn hier entdeckt man einmal ein ganz anderes fantastisches und magisches Wesen und lernt die zauberhafte Welt kennen, die Marah Woolf erschaffen hat. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.




 
Vielen Dank an Marah Woolf, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und sogar signiert hat.  

Schaut doch auch mal auf dem Blog von Marah Woolf vorbei: http://mondsilberlicht.blog.de/ 

Teil 2

Teil 3


Kommentare:

  1. Tolle Rezi;-) Dein Stil gefällt mir:-) Ganz liebe Grüße Nene

    AntwortenLöschen
  2. Coole Rezi, auch wenn du dich 1-2 Mal wiederholt hast^^ Meine Freundin hat den ersten Teil auf dem Kindle, fand ihn allerdings nicht so toll, weshalb ich es nicht lesen wollte^^ Noch dazu müsste ich mir die nächsten zwei Teile selbst holen... näää :D Das wäre doof, denn dann hätte ich Teil 1 nicht im Regal xD

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist aber schade, da verpasst Du was ;)

      Löschen
  3. Hey,
    ich habe dich getaggt. Würde mich freuen, wenn du mitmachen würdest. Ich habe gedacht, dass ich das Thema 'Gedanken' nehme. Hier ist der Link: http://my-magic-and-mystic-life.blogspot.de/2012/07/tag-8-dinge-uber-mich.html

    Liebe Grüße ♥

    AntwortenLöschen
  4. Hallo, ich hab dich getaggt :)
    Wäre schön wenn du mitmachst !!

    Hier der Link:
    http://bookshavehearts.blogspot.de/2012/07/ich-wurde-getaggt.html


    Karo ♥

    AntwortenLöschen
  5. ich hab mir das Buch auch geholt *-*
    schoen dass es schon wer vor mir gelesen hat ;D
    freue mich jetzt schon richtig drauf

    AntwortenLöschen
  6. It's not my first time to pay a visit this web site, i am browsing this site dailly and get pleasant information from here daily.

    Look into my page - http://www.basketballwivesseason5.com/basketball-wives-season-4.Html

    AntwortenLöschen
  7. Hihi,

    ich habe das Buch auch auf dem Kindel gelesen. Ich finde es nicht gerade nett, dass es jetzt als 3 Taschenbücher herauskommt, statt als 2 oder sogar nur einem. Die Schnitte sind für mich irgendwie nicht Buchgrenzen, sondern Kapitelgrenzen.
    Trotzdem ist die Story schon süß. Und darauf kommt es ja dann eher an ;-)

    AntwortenLöschen