Montag, 24. September 2012

Rezension und Blogtour: "Portal"



Autor(in): Imogen Rose
Seitenzahl:  396
Preis:  10,69 Euro
 ISBN: 978-0985676636

Bildquelle und Infos: *hier*

 
Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut. Es ist in Grautönen gehalten und zeigt im Hintergrund den Mond. Den Vordergrund nimmt ein hübsches, blondes Mädchen ein, das die Hauptdarstellerin Arizona darstellen könnte. Mich hat das Cover jedenfalls sehr neugierig auf dieses Buch gemacht.

 
„Komm und finde mich vor zwei Jahren…
Sechs Worte, die den Eishockey spielenden Wildfang Arizona in eine alternative Dimension geschleudert haben.
Plötzlich lebt sie das Leben einer umschwärmten Cheerleaderin. Sie wird aus dem glücklichen Leben mit ihrem Vater gerissen und in ein neues, fremdes Leben mit ihrer verhassten Mutter gestoßen.
Alle kennen sie als Arizona Darley, aber die ist sie nicht. Sie ist Arizona Stevens.
Während sie versucht, Antworten zu finden, stehen für sie nur zwei Dinge fest: dass ihre Mutter Olivia irgendwie für alles verantwortlich ist - und dass sie ihr altes Leben zurückhaben möchte.
Bis sie Kellan trifft...“
(Quelle:  http://imogenrose.com/)

Gerade noch hängt Arizona einem Tagtraum über ein gewonnenes Eishockey-Spiel im Auto ihres Vaters nach, plötzlich findet sie sich im Auto ihrer Mutter wieder. Diese und ihre Schwester Ella sehen total verändert aus und es ist auch nicht ihre Wohnung, vor der sie stehen bleiben und der Mann, den Ella „Dad“ nennt,  ist ganz sicher nicht ihr Vater. Und auch sie sieht plötzlich ganz anders aus: Ihre Haare sind im Gegensatz zu vorher blond, sie trägt Designerklamotten und hat sogar einen anderen Familiennamen. Arizona versteht die Welt nicht mehr.

In der Schule erklärt man ihr dann auch noch, sie sei Cheerleaderin und auch ihre Freundinnen kommen ihr nur wage bekannt vor. Und dann ist da dieser gutaussehende Typ, der sie „Krabbe“ nennt und den sie, genau wie ihren Bruder Harry, überhaupt nicht einordnen kann.

Zum Glück gibt es Ariele, die sie aus ihrem früheren Leben kennt und die auch das Gefühl hat plötzlich in einer ganz anderen Welt, mit einer ganz anderen Arizona festzustecken. Das kann doch nur ein Alptraum sein.

Gemeinsam mit Ariele macht sie sich schließlich auf die Suche nach ihrem Dad und nach Antworten auf all ihre Fragen. Doch diese kann scheinbar nur ihre Mutter ihr geben. Irgendwie scheint sie in die Sache verwickelt zu sein. Kennt sie vielleicht sogar einen Weg zurück in Arizonas anderes Leben. Aber was ist mit ihrer Familie, ihren Freunden und dem gutaussehenden Jungen? Muss sie die alle zurücklassen, wenn sie zurück in ihr altes Leben will?

 
Arizona gefällt mir total gut. Sie kriegt einen Schock, als sie sieht, dass sie blonde Haare hat, denn eigentlich hat sie dunkle Haare, was viel besser zu ihrer düsteren, aggressiven Art passt. Doch jetzt ist sie blond und soll Cheerleaderin und eine richtige Barbie-Arizona sein. Diesen Spitznamen fand ich super, weil dieses püppchenhafte so gar nicht zu Arizona zu passen scheint. Sie spielt lieber Eishockey und zeigt es den Jungs so richtig, anstatt sie heimlich anzuhimmeln. Arizona ist ein richtig taffes Mädchen, das sich nichts gefallen lässt und deshalb auch ihrem veränderten Leben auf die Spur kommen will. Ich fand sie richtig sympathisch und konnte gut nachvollziehen, dass dieser total Umschwung sie völlig aus der Bahn geworfen hat.

Kellan, den Hauptdarsteller des Buches fand ich auch toll. Er sieht gut aus und ist einmal nicht der Bad Boy, wie es sonst so oft in solchen Büchern der Fall ist. Nein, im Gegenteil, er ist eigentlich der beste Freund von Arizonas Bruder Harry und kümmert sich auch liebevoll um ihre kleine Schwester Ella. Eigentlich ist er mit ihnen aufgewachsen und sowas wie ein zweiter Bruder. Doch durch Arizonas Wesensänderung ändert sich auch etwas in ihrer Beziehung und sie fühlen sich plötzlich zueinander hingezogen.

Sehr gut gefielen mir auch Arizonas Freunde. Da sind Maria und Ali, die auch im Cheerleading-Team sind, aber Arizona in allem, was sie tut unterstützen. Sie sind richtige beste Freundinnen, die gemeinsam durch dick und dünn gehen. Auch Ariele fand ich super. Sie ist als die „Neue“ erst einmal Außenseiterin, aber nachdem klar wird, dass sie Arizona aus ihrem „früheren“ Leben kennt, steht sie dieser sofort zur Seite und wird Mitglied ihrer Clique.

Auch Arizonas Mutter Olivia scheint eine starke Persönlichkeit zu sein. Sie liebt ihren Mann und ihre Kinder und scheint ein richtiger Workoholic zu sein. Doch worin besteht eigentlich ihre Tätigkeit in der Firma „Ames“ und wieso weicht sie Arizonas Fragen aus?


Das Buch ist meistens in Ich-Form aus Sicht von Arizona geschrieben, so dass man beide Geschichten gut mitbekommt: Also Arizonas Leben mit ihrem Dad und das „neue“ Leben mit ihrer Familie. Immer wieder erfährt man als Leser Ereignisse aus dem vorherigen Leben des Mädchens, so dass man gut verstehen kann, wieso diese so verwirrt ist. Auch ihre Gedanken, Zweifel und Fragen bekommt man durch diese Erzählform näher gebracht.

Einige Kapitel, vor allem jene, in denen Arizona keine Hauptrolle spielt, sind allerdings aus der Sicht von Arizonas Mutter Olivia erzählt, so dass man auch ihre Geschichte als Leser miterleben kann. Man erfährt, was Olivia zu diesem Schritt veranlasst und welche Gedanken sie sich darüber gemacht hat, was mir sehr gut gefallen hat, da dadurch nicht dieses Schubladendenken (in gut und böse) aufgekommen ist.

Insgesamt ist das Buch sehr flüssig geschrieben und obwohl man als Leser ja vor Arizona vom großen Geheimnis erfährt, bleibt es doch irgendwie spannend, da man nicht wirklich weiß, wofür sich das Mädchen letzten Endes entscheiden wird.

Am Ende des Buches hat es die Autorin, Imogen Rose, jedoch noch geschafft zusätzliche Spannung einzubauen, in dem sie einen neuen Gegner und eine neue Sichtweise ins Spiel gebracht hat. So bleibt der Leser neugierig auf die Fortsetzung zurück.

 
Ein wirklich toller Zeitreiseroman, in dem es nicht um besondere Fähigkeiten der Protagonistin geht. Ich war total gefesselt von der Geschichte und würde am liebsten sofort weiterlesen, um zu erfahren, wie Arizona sich entscheidet.

Ein absolutes Must-read für jeden Zeitreisefan und alle, die Highschool-Stories lieben.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.



Vielen Dank an die Autorin Imogen Rose und Ihre Assistentin Alli Potter, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.



Ein kleines Interview mit der Autorin Imogen Rose:


Elvis oder die Beatles? Aus dieser Ära ist Mick Jagger der Richtige für mich ... darf ich die Rolling Stones wählen?
Schokolade oder Vanille? Schokolade
Lieblingsbuch? 1984 von George Orwell
Lieblingsfarbe? Lila
Lieblingsort? London
Lieblingsgegenstand? Mein MacAir
Was tun Sie, wenn Sie frei haben? Einkaufen!
Ihr kleines sündiges Vergnügen: Fernsehserien für junge Erwachsene... Die sehe ich mir alle an! Gossip Girl, Teenwolf, Pretty Little Liars, The Secret Circle, The Lying Game, Vampire Diaries

Wovon können Sie im Augenblick nicht genug bekommen (damit ist nichts gemeint, das mit Büchern oder Schreiben zu tun hat)? Stephen Webster Schmuck. Ich habe mit dieser Macke vor ein paar Jahren angefangen und bin immer noch dabei. Meine letzte Errungenschaft ist ein geschwärzter Nietenring.

Drei Dinge, die Sie unbedingt mit auf eine einsame Insel nehmen würden. Mein iPhone, mein Glätteisen, und einen tollen Typen.

Website der Autorin: http://imogenrose.com/


Ihr findet sie auch auf Facebook: http://www.facebook.com/ImogenRosePage



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