Dienstag, 31. Juli 2012

Ein dickes Dankeschön!!!! :)

Kommentare:
Gerade habe ich gesehen, dass ich 300 Leser auf meinem Blog habe und das schreit förmlich nach einem Extrapost, denn heut möchte ich einfach mal



sagen.

Es ist einfach Wahnsinn! Mein Blog ist noch nicht mal 1/2 Jahr und ich hab schon so viele, so liebe Leser!! Ihr seid wirklich super!!!

Ich freue mich über jeden einzelnen Leser und liebe Eure Kommentare!

Vielen, vielen Dank an Euch alle!!

Es ist so schön, dass Ihr meinem Blog folgt und heut kann ich Euch auch schon mal versprechen, dass es noch im August ein tolles Gewinnspiel geben wird (oder sollte ich sagen, mehrere Gewinnspiele?! :D) Ich hoffe, daran werden dann auch ganz viele von Euch teilnehmen. Ich freu mich drauf ;)

Sonntag, 29. Juli 2012

Buchtipp + Blogtour : "Weiblich, jung, flexibel"

1 Kommentar:
Heute möchte ich Euch mal wieder ein Buch vorstellen. Es heißt "Weiblich, jung, flexibel - Von den wichtigen Momenten im Leben und wie man sie am besten verpasst".



Inhalt:

Die beiden Freundinnen Carlynn und Ellen haben ihren Universitätsabschluss in der Tasche und stehen vor den großen Fragen: Was wollen wir eigentlich? Wie sieht die Zukunft aus? Traummann? Kinder? Job? Bei ihrer Suche nach Antworten stoßen sie auf die Schwierigkeiten, die viele haben: Beruflicher Druck steht gegen eigene Wünsche; persönlicher Ehrgeiz gegen die Einflüsse von Freunden und Familie. Und die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung muss immer wieder abgewogen werden gegen die Erwartungen der Gesellschaft. Felicitas Pommerening schreibt über eine Generation, die mehr Möglichkeiten hat als jede andere zuvor, und über die Schwierigkeiten, dabei das eigene Glück zu finden.

Ich finde ja, dass der Titel allein schon sehr interessant klingt und total neugierig auf dieses Buch macht.
Und damit man das Buch und die Autorin Felicitas Pommerening besser kennenlernt startet sie eine Blogtour, bei der man auch 10 Exemplare dieses Buches gewinnen kann. Die Blogtour startet am 30.07 und endet am 08.08.


Hier erfahrt Ihr noch mehr über die Blogtour:



Und das sind die Blogs, die an der Tour teilnehmen:

30.07. Claudias Bücherregal• 31.07. Lecture of Life • 01.08. Bücherchaos
02.08. Paperthin • 03.08. Mondscheinbuch • 04.08. Chocolat Pony
05.08. Schmetterlings Literaturreise • 06.08. Scherbenmond
07.08. Lettersalad • 08.08. Libromanie


Wenn Ihr noch mehr wissen wollt, hier die Homepage der Autorin:


Schaut doch mal vorbei und macht mit :)



Samstag, 28. Juli 2012

Rezension: Die Tochter der Tryll - Verborgen

Kommentare:



Autor(in): Amanda Hocking
Verlag: cbt
Seitenzahl:  303
Preis:  12,99 Euro
ISBN:  978-3570161449
Erscheinungsdatum: 27.08.2012

Bildquelle und Infos: *hier*
 
Da kann ich nur sagen: WOW! Das Cover ist wirklich sehr schön und originell. Mit dem rot sticht es einem sofort ins Auge und der Titel mit den Schnörkeln umrundet passt super zu der magischen Welt der Tryll. Es ist mal etwas ganz anderes und gefällt mir richtig gut. Und das Beste, die Fortsetzungen der Triologie passen super zum Cover von Band 1. Das sieht im Bücherregal sicher super aus.


 
„Verborgen - in einer anderen Welt

Wendy Everly lebt ein Leben als Außenseiterin, bis Finn sie in die Welt der Tryll entführt. Endlich versteht Wendy, wer sie wirklich ist. Doch das magische Reich der Tryll ist tief entzweit. Nur Wendy ist mächtig genug, das Volk zu einen – wenn sie bereit ist, alles zu opfern ...

Als Wendy Everly sechs Jahre alt war, versuchte ihre Mutter, sie umzubringen: Sie sei ein Monster. Elf Jahre später entdeckt Wendy, dass ihre Mutter recht gehabt haben könnte, als der geheimnisvolle Finn sie aufsucht. Finn ist ein Gesandter der Tryll – magisch begabte Wesen, die in ihrem Äußeren Menschen gleichen, aber nach eigenen Gesetzen leben. Wendy begreift, dass ihr Leben eine Lüge war: Sie selbst ist eine Tryll – und nicht nur irgendeine. Sie ist die Tochter der mächtigen Königin Elora. Bald steckt Wendy mitten in einer gefährlichen Intrige – um den Thron und um ihr Herz ...“

(Quelle: http://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Tochter-der-Tryll-Verborgen-Band-1/Amanda-Hocking/e395769.rhd)

Anfangs lebt Wendy bei ihrer Tante und ihrem Bruder Matt und erinnert sich daran, wie es war, als ihre Mutter Kim versucht hat, sie umzubringen, da sie nicht ihre Tochter sei. Jeder denkt, Kim sei durchgedreht und deshalb ist diese auch seit diesem Vorfall in einer Nervenheilanstalt. 

Doch dann taucht Finn in Wendys Schule auf und scheint sie ständig zu beobachten. Zuerst ist er dem Mädchen unheimlich, doch schnell fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Irgendetwas scheint die beiden zu verbinden und schließlich erfährt Wendy auch, was es ist: Sie beide gehören zu den Tryll, einer Trollart, die magische Fähigkeiten haben und in einem eigenen Dorf leben. Finn ist beauftragt worden Wendy zu ihrer wahren Familie zurückzubringen. Doch Wendy fühlt sich wohl bei ihrer Tante und ihrem Bruder Matt und möchte diese nicht verlassen. Als jedoch ein verfeindeter Clan versucht sie zu entführen und ihre Familie in Gefahr ist, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu fliehen und Zuflucht im Dorf der Tryll zu suchen. 

Aber dort erwartet sie alles andere als ein Zuhause in dem man sich wohlfühlen kann. Ihre Mutter Elora ist die Königin und erwartet von Wendy, dass diese die perfekte Prinzessin ist. Dazu gehört natürlich, dass sie alle Regeln und Verhaltensweisen der Tryll genau kennt. Ständig wird sie auf ihre Fehler hingewiesen und ihre Mutter zeigt alles andere als Zuneigung. Wirklich wohl fühlt sie sich nur bei Rhys, einem Menschen, der gezwungener Maßen im Tryll-Dorf lebt. Doch mit Rhys darf sie sich nicht wirklich abgeben, denn er steht in der Hierarchie ganz unten und ist einer Prinzessin nicht würdig. Genau wie Finn, der zwar ein Tryll ist, aber einer ohne wirkliche Fähigkeiten. Er ist Wendys Bodyguard und soll ihr beibringen, wie sich eine Tryll-Prinzessin zu benehmen hat. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto stärker werden ihre Gefühle füreinander. Aber die Gesetze der Tryll sind eindeutig: Eine Beziehung zwischen den beiden darf es nicht geben, sonst werden sie beide aus dem Dorf verbannt. 

Schließlich spitzen sich die Ereignisse zu und Wendy muss sich nicht nur für ihre Liebe oder den Thron entscheiden, denn es lauern noch andere Gefahren. Plötzlich weiß das Mädchen überhaupt nicht mehr, wie sie sich verhalten soll und wohin sie gehört. So verzweifelt gibt es für sie nur eine Lösung, doch wer weiß, welche Folgen diese Entscheidung haben wird….

 


Wendy war mir anfangs etwas unsympathisch. Obwohl sie mir leid tat, da ihre Mutter sie nie geliebt und sogar versucht hat, sie umzubringen, fand ich auch, dass sie sich schrecklich verhalten hat. Sie war ein richtig störrisches, ungezogenes Kind und alles andere als liebenswert. Als Jugendliche scheint sie dann auch schwierig zu sein, da sie von jeder Schule fliegt, was jedoch nicht näher erklärt wird. Doch man merkt, dass sie ihren Bruder Matt über alles liebt und auch ein gutes Verhältnis zu ihrer Tante hat. Ein wenig übertrieben fand ich allerdings, dass sie Finn in einem Moment noch unheimlich, im anderen unheimlich toll findet. Diesen Sinneswandel konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und das ging mir alles viel zu schnell. Als Wendy dann bei den Tryll landet, wurde sie mir immer sympathischer. Sie findet auch hier keine liebende Mutter und versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Dabei zeigt sie, dass sie nicht nur an sich denkt und fängt außerdem an, ihre Fähigkeiten zu entdecken. Sie verhält sich gegenüber allen Lebewesen gleich und macht keinen Unterschied zwischen Menschen (Mänskling genannt) und Tryll. Das bringt ihr jedoch nicht gerade das Wohlwollen ihrer Mutter oder der gehobenen Gesellschaft ein. Doch gerade diese Charaktereigenschaft machte sie mir so sympathisch. Und schön fand ich auch, dass sich ihre Gefühle zu Finn zwar verstärken, sie sich ihm aber nicht sofort an den Hals wirft. Trotzdem bleibt kein Zweifel, dass sie nur eines möchte: Finn. Der Thron bedeutet ihr nichts und sie will auch gar keine Prinzessin sein, doch sie wurde in diese Familie hineingeboren und es scheint ihr Schicksal zu sein, es sei denn, sie kann ihr Schicksal ändern.

Finn fand ich sehr geheimnisvoll. Er war der typische Held: Gutaussehend, stark, unnahbar und doch erkennt man genau, dass er Gefühle für Wendy hat. Doch um sie zu schützen, würde er alles tun, sogar seine Gefühle verleugnen. Und im Gegensatz zu Wendy weiß er genau, was es heißt ein Tryll zu sein und dass es verschiedene Hierarchien gibt und er wurde eben nicht in eine der höheren hineingeboren, was eine Beziehung zwischen den beiden unmöglich macht. 

Sehr gut gefielen mir auch die Nebendarsteller: Vor allem Wendys Bruder Matt, der sie beschützt, seit ihre Mutter versucht hat das Mädchen zu töten. Er ist stets darauf bedacht, dass es seiner Schwester gut geht und tut alles, um sie das Trauma vergessen zu lassen. 

Dann gibt es noch Rhys, einen Menschen, der im Tryll-Dorf lebt. Ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn er versucht sofort Wendy den Aufenthalt in Förening so angenehm wie möglich zu machen und tut alles, damit sie sich dort wohlfühlt und einlebt

Auch Tove, ein Tryll aus dem Adel, spielt eine besondere Rolle in diesem Buch. Anfangs ist er noch sehr unscheinbar, aber als die Vittra angreifen, zeigt er, was wirklich in ihm steckt.
Nicht zu vergessen Elora. Sie kam mir vor, wie die böse Stiefmutter aus Schneewittchen, obwohl sie doch Wendys leibliche Mutter ist. Ich fand sie alles andere als sympathisch und konnte wirklich nachvollziehen, dass Wendy sich in ihrer Gegenwart unwohl und ungeliebt gefühlt hat. Ich bin gespannt, ob sich ihr Verhältnis zueinander in den Folgebänden noch verändert.


Das Buch gefiel mir von Anfang an sehr gut. Die Autorin, Amanda Hocking, beschreibt sehr gut, wie sich Wendy fühlt und dadurch, dass es in Ich-Form geschrieben ist, kann man sich als Leser richtig gut in das Mädchen hineinversetzen. 

Die einzelnen Personen haben alle ihre eigenen Charaktereigenschaften und lassen sich einfach in gut und böse einteilen. Schnell fängt man an mit Wendy Mitleid zu haben, die sich auf ein Heim und eine liebende Mutter freut und doch nur Mittel zum Zweck zu sein scheint. Dies zeigt die Autorin sehr gut auf, indem sie Wendy immer wieder in Situationen bringt, in denen sie gar nicht bestehen kann und von ihrer Mutter gerügt wird. 

Sehr geschickt hat es die Autorin meiner Meinung nach mit dem Showdown gemacht. Man ist so darauf fixiert, dass Wendy als Prinzessin besteht, dass man gar nicht damit rechnet, was passiert. Ich war zumindest total überrascht und für mich nahm das Buch eine richtig spannende Wendung, die mich total neugierig auf die Fortsetzung zurückließ.  


Das Buch gefiel mir richtig gut. Die Tryll sind eine neue Idee und die Hierarchie, die innerhalb dieses Volkes herrscht und mit der Wendy sich überhaupt nicht arrangieren kann, macht das Besondere dieses Buches aus. Ich habe es in einem Rutsch gelesen, da ich es einfach nicht mehr weglegen konnte und ich freue mich richtig, dass ich nicht so lange auf die Fortsetzung warten muss, denn ich kann es schon jetzt kaum erwarten weiterzulesen.

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.





 

 
Vielen Dank an den cbt Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



Band 2   erscheint am 24.09.12
Bildquelle und Infos: *hier*
Band 3   erscheint am 22.10.12
Bildquelle und Infos: *hier*















Mittwoch, 25. Juli 2012

Buchtipp: Die Besessene

1 Kommentar:
Heute möchte ich Euch gerne das Buch: "Die Besessene" von S.B. Hayes vorstellen:

zum Buch

Inhalt:

Wer ist die geheimnisvolle Genevieve, die wie aus dem Nichts in Katys Leben tritt und alles an sich reißen will, was Katy etwas bedeutet? Die sich kleidet wie Katy, deren beste Freundinnen umgarnt und selbst vor Katys Freund Merlin nicht haltmacht? Während Genevieve offenbar bestens über Katy Bescheid weiß, hat diese nicht die leiseste Ahnung, mit wem sie es zu tun hat.
Katy beginnt zu recherchieren, und ihre Suche führt sie in ein entlegenes Dorf – hier hält man Genevieve für das personifizierte Böse. Je weiter Katy in Genevieves Vergangenheit vordringt, desto mehr Fragen stellen sich. Und dann stößt Katy auf eine Wahrheit, die ihr eigenes Leben in seinen Grundfesten erschüttert.

Das Buch erscheint am 01. September 2012 im dtv Verlag.




Dienstag, 24. Juli 2012

Aktion des Rowohlt Verlags zu "Unearthly"

Kommentare:
Der Rowohlt Verlag hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen: Für die "Unearthly-Reihe" wir ein Gesicht für die Werbekampagne gesucht.


Hier könnt Ihr nachlesen, um was es genau geht:

Und das sind die Bücher zur Kampagne:

Teil 1

 Inhalt:
Die Erde steht still, wenn Engel lieben. «Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, wendet sich langsam um. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzele, und er ist weg.» Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden – zwischen Himmel und Hölle,zwischen Christian und Tucker ...

Erscheinungsdatum: 01. August 2012

Link zum Buch: http://www.rowohlt.de/buch/Cynthia_Hand_Unearthly_Dunkle_Flammen.2966046.html



Teil 2
Inhalt:
Die 16-jährige Clara ist ein Schutzengel, mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, dazu ausersehen, Menschen zu retten. Nicht so einfach, wenn man mitten unter ihnen lebt und nicht auffallen darf. Ihre erste Mission, einen Jungen aus dem Feuer zu retten, misslang. Claras Schwäche blieb nicht unentdeckt: Die schwarzen Engel - gefallene Seelen, die die Welt mit Traurigkeit überziehen – wollen Clara auf ihre Seite ziehen. Leider nicht ihr einziges Problem. Denn jemand, der ihr sehr nahesteht, soll in den nächsten Monaten sterben. Clara ahnt: Das Feuer war nur der Anfang.

Erscheinungstermin: 01. Oktober 2012

Link zum Buch: http://www.rowohlt.de/buch/Cynthia_Hand_Unearthly_Heiliges_Feuer.2952438.html


Ich hab mich übrigens auch entschieden, bei dieser Aktion mitzumachen. Wenn jemand von Euch Lust hat, könnt Ihr gerne auch für mich voten: (auf meiner Facebook-Seite findet Ihr den passenden Link) http://www.facebook.com/pages/S%C3%BCchtig-nach-B%C3%BCchern/285568718156672?ref=hl
Würd mich freuen :)

Mit diesem Bild hab ich mich beworben ;)


Sonntag, 22. Juli 2012

Rezension: Saphirtränen 1 - Niamhs Reise

Kommentare:

Autor(in): Jennifer Jäger
ebook – Vertrieb über Amazon
Seitenzahl:  150 (als Buch)
Preis:  1,49 Euro
ASIN: B008DSQ762

Bildquelle und Infos: *hier*

 
Das Cover dieses ebooks gefällt mir sehr gut. Es ist verspielt und irgendwie magisch. Es sagt nicht zu viel aus, macht aber neugierig auf das Buch.
Sehr schön sind auch die Kapitelanfänge gestaltet, die jeweils mit einem kleinen Bild beginnen. So etwas wertet in meinen Augen das Buch noch auf und macht es zu etwas ganz Besonderem.

„Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab, brachen sich im Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen. Als seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke, jedes von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.
Die junge Ilyea Niamh lernt früh, dass sie anders ist als die anderen Wald-Ilyea. Sie ist eine Ausgestoßene, Verachtete, Verspottete. Doch wer hätte auch wissen sollen, dass das Mädchen mit den saphirblauen Augen einmal das Schicksal ihrer Welt auf den Schultern tragen würde... .“
(Quelle: http://jennifer-jaeger.com/bucher/)


Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem die Geschichte der vier Schmuckstücke und deren Besitzer erzählt wird. Es klingt fast wie eine Legende, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Danach springt die Geschichte zu Niamh, der jungen Ilyea, die an diesem Tag in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen werden soll. Doch dann kommt alles anders, denn die Dämonen stürmen diese Veranstaltung und entführen Niamh und die Dorfälteste Alriel. Sie wollen herausfinden, wo sich das Schmuckstück der Wald-Ilyea befindet und es in ihren Besitz bringen. Doch Niamh weiß nichts über den Aufenthaltsort. Trotzdem scheint sie eine Schlüsselrolle zu spielen, wenn es um die Schmuckstücke geht. Genau wie  Edan, den Niamh bei den Dämonen kennenlernt. Er ist halb Dämon, halb Berg-Ilyea und soll sich darum kümmern, dass Niamh ihre Aufgabe erfüllt. Doch Niamh denkt gar nicht daran, sich in ihr Schicksal zu ergeben, sie möchte fliehen und den Smaragdring auf eigene Faust suchen und vor den Dämonen bewahren. Dabei bekommt sie unerwartete Hilfe oder spielt ihr Helfer am Ende ein doppeltes Spiel?!





 
Niamh gefiel mir von Anfang an total gut. Schon allein ihr Aussehen: grüne Haare, saphirblaue Augen und spitze Ohren, einfach klasse. Auch dass sie mit der Magie wenig anfangen konnte fand ich gut, denn sie hat nicht sofort Superkräfte und ist im ersten Moment auch richtig hilflos. Sie weiß nichts von den Schmuckstücken und auch nicht von ihrem besonderen Schicksal. Sie möchte einfach nur wieder nach Hause. Doch dieses Zuhause gibt es nicht mehr und sie sollte das Rätsel der Dorfältesten Alriel lösen und das Schmuckstück der Wald-Ilyea finden und vor den Dämonen bewahren. Dafür legt sie sich einen Plan im Kopf zurecht, den sie nie aus den Augen verliert, auch dann nicht, als Edan ihr den Kopf verdreht. Für meinen Geschmack verliebt sich Niamh ja etwas schnell in Edan, wobei ich das Gefühl hatte, dass es da anfangs mehr um sein Äußeres ging und hinterher ist sie ja zum Glück nicht so naiv ihm alles zu glauben. Ich finde die Protagonistin richtig sympathisch und hab mit ihr gelitten und gefühlt, wie der Mut in ihr wächst und der Wille, ihre Aufgabe als Wald-Ilyea zu erfüllen.

Bei Edan war ich mir überhaupt nicht sicher, was ich denken soll. Er hat wirklich zwei Seiten in sich: einmal der sanfte Berg-Ilyea und zum anderen der fiese Dämon. Und diese zwei Gesichter kommen auch immer wieder zum Vorschein. Deshalb konnte ich auch nicht nachvollziehen, warum Niamh ihm sofort vertraut. Ich an ihrer Stelle wäre sehr vorsichtig, denn obwohl ich das Gefühl hatte, Edan hätte sich in Niamh verliebt, muss ich doch sagen, dass ich auch das Gefühl nicht los wurde, er würde ein doppeltes Spiel spielen.

Die Nebendarsteller, wie z.B. die Dorfälteste Alriel oder der Dämon Deargh spielen wirklich nur eine Nebenrolle und kommen nur kurz vor, was ich persönlich etwas schade finde, da ich gerade die Dorfälteste sehr faszinierend fand und gerne noch mehr über sie erfahren hätte. 


 
Der Schreibstil der Autorin hat mich wirklich total begeistert. Ich war ab der ersten Seite total verliebt in ihn. Der Prolog ist so magisch, so zauberhaft geschrieben, dass ich sofort in die Welt der Ilyea und Dämonen eingetaucht bin. Auch die Umgebung der Wald-Ilyea ist so schön beschrieben, dass ein richtiger Film in meinem Kopf ablief. Der Autorin, Jennifer Jäger, gelingt es mit einfachen Worten eine Welt zu zaubern, die mich fasziniert hat und in den Bann gezogen hat, die magisch und so ganz anders ist, als alles, was ich bis jetzt gelesen habe. Selten habe ich ein Buch gelesen, das so schön geschrieben war.

Toll fand ich auch die Idee der Ilyea und dass es verschiedene Arten davon gibt. Das ist einmal eine sehr originelle und tolle Idee. Und die Leseprobe zu Teil 2 am Ende des Buches scheint ja auch zu zeigen, dass man noch mehr über die verschiedenen Arten erfahren wird. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

Etwas schade fand ich allerdings, dass das Buch so wenige Seiten hatte. Dadurch kommt die Entwicklung von Niamhs und Edans Geschichte etwas zu kurz. Sie verbringen jeden Tag von Niamhs Gefangenschaft zusammen und zwischen ihnen scheinen sich Gefühle zu entwickeln, die jedoch nicht wirklich ans Licht kommen. Da hätte ich mir noch mehr gewünscht: Was haben die beiden im Schloss von Deargh erlebt, worüber haben sie geredet, wie nah sind sie sich gekommen? 

Für mich war das Buch leider viel zu schnell zu Ende und ich hoffe, dass Jennifer Jäger ganz schnell weiterschreibt, denn ich möchte unbedingt noch mehr erfahren von Niamh und Edan und den anderen Ilyea.

 
Selten habe ich ein Buch gelesen, das so schön geschrieben, dessen Welt so zauberhaft und magisch ist. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und in einem Rutsch durchgelesen, da ich es nicht mehr weglegen konnte. Leider war es jedoch viel zu schnell zu Ende und jetzt warte ich sehnsüchtig auf Teil 2.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.



 
Vielen Dank an Jennifer Jäger, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

 Schaut doch auch mal auf dem Blog von Jennifer Jäger vorbei: http://jennifer-jaeger.com/

Freitag, 20. Juli 2012

Idealo Sommer-Challenge

Kommentare:
Natürlich möchte auch ich an der Sommer-Challenge "Sag Idealo wo du diesen Sommer liest" teilnehmen.



Wie der Titel der Challenge schon sagt, geht es darum, wo man am liebsten liest und zwar bei schlechtem Wetter.

Mein liebster Leseplatz ist auf meiner Couch. Die ist richtig bequem und kuschelig. Dort kann ich sowohl im liegen, als auch im sitzen gut lesen. Wenn es sehr kalt ist, decke ich mich mit meiner flauschigen Decke zu und tauche in die Welt des Buches ein und vergesse das schlechte Wetter :)


Mein zweiter Lieblingsleseplatz ist das hier:


Mein Sitzsack steht direkt bei einem meiner Bücherregale und ich hab sofort Nachschub zur Hand, sobald ich ein Buch ausgelesen habe. Allerdings ist diese Leseecke etwas weit weg von meiner Süßigkeitenschublade :-p

Aber natürlich hoffe ich, dass es auch einmal schönes Wetter in meinem Urlaub geben wird, damit ich zuhause im Garten unter dem Kirschbaum lesen kann ...

Mittwoch, 18. Juli 2012

Rezension: Blackout

Kommentare:

Autor(in): Marc Elsberg
Verlag: blanvalet
Seitenzahl:  798
Preis:  19,99 Euro
ISBN:  978-3764504458

Bildquelle und Infos: *hier*
 
Das Cover gefällt mir total gut. Es ist zwar schlicht, aber passt sehr gut zum Inhalt und macht auch richtig neugierig auf dieses Buch.

 
„An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose E-Mails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …“
(Quelle:  http://www.randomhouse.de/Buch/BLACKOUT-Morgen-ist-es-zu-spaet-Roman/Marc-Elsberg/e394832.rhd)

In den meisten Teilen Europas fällt plötzlich der Strom aus und die Suche nach den Ursachen beginnt. Während sich an verschiedenen Stellen die Ereignisse zuspitzen, versuchen die Menschen in den Ländern das Beste aus ihrer Situation zu machen. 

Was anfangs noch kein Problem darstellt, wird schnell zur Bewährungsprobe. Denn ohne Strom gibt es auch keine Wasserversorgung, man kommt nicht mehr an Geld und die Supermärkte werden nicht mehr beliefert. Der Treibstoff kann nicht mehr von den Zapfsäulen hochgepumpt werden und da es Winter ist, gibt es auch keine funktionierende Heizung mehr. Je länger der Stromausfall dauert, desto schlimmer wird die Situation und plötzlich geht es für alle ums nackte Überleben.

Während die Menschen um ihre Existenz kämpfen, arbeiten an den verschiedensten Stellen Leute zusammen, um die Situation zu deeskalieren und die Schäden zu beheben. Schnell fallen dabei einem italienischen Hacker Ungereimtheiten bei den Stromzählern auf und er glaubt, dass ein Terroranschlag dahintersteckt. Doch leider sind die meisten viel zu beschäftigt, um einem einzelnen Mann zuzuhören. Als Piero Manzano schließlich doch Gehör findet, hat sich die Situation bereits verschlechtert und er gerät selber unter Verdacht. Obwohl er schließlich fliehen muss, kämpft er weiter für seine Theorie mit dem Terroranschlag und findet bald Verbündete. Oder ist alles doch ganz anders, als sie denken? Wer steckt hinter dieser Attacke? Und was ist das Ziel dahinter? Wie kann man die Situation entschärfen und wie bekommt man den Strom zurück? Nur wenn alle zusammenarbeiten, kann das Schlimmste verhindert werden? Oder war dieser Stromausfall erst der Anfang vom Ende?



 

Die Charaktere in diesem Buch haben mich wirklich vollkommen überzeugt. Jeder einzelne bringt seine eigene Geschichte mit und handelt so, wie es jeder von uns auch tun würde: Der Europol-Mitarbeiter Francois Bollard denkt zuerst an seine Familie, bringt seine Schwiegereltern, seine Frau und seine Kinder in Sicherheit und schaut, dass diese gut versorgt sind. Erst dann kann er sich auf seine Arbeit konzentrieren. Dabei achtet er nicht nur auf Fakten, sondern vertraut häufig auch auf sein Bauchgefühl und geht Spuren nach, die eher unwahrscheinlich zu sein scheinen.

Seine Frau muss schon bald erkennen, dass es, wenn es ums überleben geht, bald nicht mehr wichtig ist, wessen Frau man ist. Denn wenn die Nahrungsmittel und das Geld knapp werden, zählt die Stellung ihres Mannes überhaupt nichts mehr und sie muss genau wie alle anderen um Lebensmittel kämpfen.

Piero Manzano, der italienische Hacker, der die Manipulation der Stromzähler als erster entdeckt, versucht zunächst sich an die nächste Stelle zu wenden und dort seine Beobachtungen zu melden. Dabei findet er leider kein Gehör. Er bleibt jedoch an der Sache dran und versucht alles, um herauszufinden, wer hinter der Sache steckt und demjenigen das Handwerk zu legen. Doch dabei kommt er den Verursachern in die Quere und diesen sind alle Mittel recht, damit ihre Pläne nicht gefährdet werden. Schon bald heißt es für Piero Manzano nicht nur ums tägliche überleben zu kämpfen, sondern sich auch vor seinen mächtigen Gegnern und der Polizei zu verstecken, die ihn alle aus dem Weg haben wollen.

Dann gibt es die Reporterin Shannon, die endlich ihre große Chance wittert, um Karriere zu machen und dafür alles auf eine Karte setzt und jeder noch so kleinen Spur folgt. Dabei spürt sie Manzano auf, der ihr eine Story liefern kann. Schnell heftet sie sich an seine Fersen und versucht, herauszufinden, was er weiß und was die Regierung versucht geheimzuhalten.

Ich war wirklich fasziniert von den einzelnen Personen und wollte, immer wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Dabei fieberte ich mit jedem mit und fragte mich, wie es am Ende für die Einzelnen ausgehen würde.


 
Das Buch besteht zum einen aus Teilen, in denen viele technische Details erläutert werden und die Probleme der einzelnen Stellen z.B. der Kraftwerke aufgezeigt werden. Diese Abschnitte sind trotz aller Technik trotzdem verständlich und man erfährt auf einfache Weise, wie Strom erzeugt wird und welche Stellen alle daran mitwirken und beteiligt sind. Es war durchaus interessant, doch ich muss auch sagen, dass dieses Buch nicht einfach nebenbei vor dem Fernseher gelesen werden kann, da man sich beim Lesen doch konzentrieren muss, um alles zu verstehen.

Besser gefielen mir die Abschnitte über die menschlichen Schicksale. Immer wieder erfährt man Neuigkeiten zu den einzelnen Personen. Alle haben ihr persönliches Schicksal, ihre Aufgabe in diesem Buch, die sich nach und nach miteinander verknüpfen. Als Leser kann man nicht anders, als mit diesen Personen mitzufühlen. Man fragt sich, wie man selber reagieren würde, was man tun würde. Die einzelnen Schicksale ließen mich gar nicht mehr los und ich muss gestehen, dass ich sogar ein paar Tränen vergossen habe.

Die Mischung aus technischen Details und menschlichen Schicksalen macht das Buch sehr spannend. Geschickt fügt der Autor, Marc Elsberg, außerdem immer wieder ein paar kleine Abschnitte ein, in denen sich, die Schuldigen des Stromausfalls zu Wort melden, natürlich ohne dass man als Leser sofort erkennt, wer wirklich hinter all dem steckt. 

Sehr gut gelungen ist es dem Autor zudem, immer wieder neue Hinweise einzubauen. Theorien werden aufgestellt, bestätigt oder verworfen, Verdächtige werden gefunden und wieder entlastet. Und obwohl sich alle Spuren schließlich auf einen Verdacht zu konzentrieren scheinen, war ich mir bis zum Ende nicht sicher, ob sich der Verdacht erhärten würde. Ich war richtig angespannt beim Lesen und hab mitgefiebert, ob es klappen würde, die Schuldigen zu finden und festzunageln und den Strom wieder herzustellen.

Die Erzählperspektive innerhalb des Buches wechselt häufig in ein anderes Land und zu anderen Personen. Dabei wird der Leser erst einmal aus einer Situation und oftmals bei einer sehr spannenden Stelle, herausgerissen, um zu erfahren, was an einem anderen Ort gerade zur selben Zeit passiert. Das hat mich jedoch nicht gestört. Im Gegenteil, ich finde, das hat die Spannung zusätzlich aufrecht erhalten und sogar noch gesteigert.

Ich muss sagen, dass mich das Buch wirklich aufgewühlt hat. Die Situation war so realistisch geschildert und auch genau recherchiert, dass es sicher auch so oder ähnlich passieren könnte. Genau diese Tatsache brachte mich dazu, darüber nachzudenken, wie gut es uns eigentlich geht und was wäre, wenn bei uns der Strom ausfallen würde. Im Alltag weiß man diesen Luxus gar nicht mehr zu schätzen, doch dieses Buch hat mich dazu gebracht, mir bewusst zu machen, wo wir überall Strom benötigen und dass wir glücklich darüber sein können. 

 
Ein wirklich tolles Buch, das einen zum Nachdenken bringt. Es zeigt eindringlich auf, wie froh wir über unseren Luxus sein können und wie schnell das Ganze doch vorbei und wir völlig hilflos ausgeliefert sein könnten. Ein Buch, das auf seine ganz eigene Art Gänsehaut bereitet.

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.


 
Vielen Dank an den blanvalet Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



Mittwoch, 11. Juli 2012

Neuerscheinung: Dünnes Eis

Kommentare:





Inhalt:

Eine Schülerin, ein Lehrer: eine Liebe gegen alle Widerstände – und Regeln Es gibt Geschichten, da bekommt das Mädchen ihren Prinzen und sie leben glücklich bis an ihr Lebensende ... (Dies ist keine solche Geschichte). Jenna Lord ist sechzehn, Tochter eines renommierten Chirurgen und einer Buchhändlerin. Ihr Bruder kämpft in Afghanistan. Als junges Mädchen überlebte sie ein Feuer mit schweren Brandverletzungen. Es gibt Geschichten, in denen das Monster das Mädchen bekommt und wir Tränen ob seines Opfers vergießen. (Dies ist auch keine solche Geschichte). Mitch Andersen ist Lehrer, in seinen 30ern, gut aussehend und charismatisch, verheiratet. Und er und Jenna fühlen eine Verbindung zueinander, die sich schnell in Leidenschaft wandelt. Und es gibt Geschichten, in denen schwer festzustellen ist, wer der Prinz und wer das Monster, wer das Opfer und wer glücklich und zufrieden bis ans Ende aller Tage ist. (Das sind die spannendsten Geschichten von allen).

erscheint: 19. November 2012

Samstag, 7. Juli 2012

Rezension: Mondsilberlicht

Kommentare:
Autor(in): Marah Woolf
Verlag: CreateSpace
Seitenzahl:  297
Preis:  9,50 Euro
ISBN:  978-1477593783

http://mondsilberlicht.blog.de/
 
Das Cover ist sehr schlicht und trotzdem gefällt es mir total gut. Ich liebe diese Farbe und die Schnörkel auf beiden Seiten. Besonders toll finde ich aber, dass die Folgebände das selbe Cover, aber in einer anderen Farbe haben. Das sieht im Regal dann natürlich besonders schön aus.

 
„Keiner ihrer Albträume hätte Emma auf die drastische Veränderung in ihrem Leben  vorbereiten können. Aber nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, nach Portree, zu ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen.
Das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie hier ihre große Liebe finden wird. Vom ersten Augenblick an verfällt sie Calums geheimnisvoller Ausstrahlung. Er zieht sie unwiderstehlich in seinen Bann, woran auch sein allzu offensichtliches Desinteresse nur wenig ändert. Sein widersprüchliches Verhalten macht ihn für sie nur interessanter. Aber diese Fassade beginnt zu bröckeln … und irgendwann gibt auch er den Widerstand gegen seine eigenen Gefühle auf.
Als er ihr eines Tages seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Doch es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen … .“

Das Buch beginnt damit, dass Emma erfährt, dass ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist und sie deshalb zu ihrem Onkel Ethan und ihrer Tante Bree muss. Dort freundet sie sich auch sofort mit ihrer Cousine Amelie und ihrem Cousin Peter an und lernt bei einer Walrettungsaktion Calum kennen und ist sofort total fasziniert von ihm.

Mit dem ist es jedoch nicht einfach: Zu Beginn zeigt er ihr die kalte Schulter, ist sogar richtig unfreundlich zu ihr. Doch dann scheint er sich plötzlich auch zu ihr hingezogen zu fühlen. Aber damit beginnen ihre Probleme erst, denn Calum ist nicht das, wofür Emma ihn hält und eine Beziehung zwischen ihnen beiden scheint nicht nur unmöglich, sondern sogar gefährlich für sie zu sein.

Doch die beiden vergessen die Welt um sich herum, sobald sie zusammen sind und so passiert, was nie hätte geschehen dürfen und auf einmal ist nichts mehr, wie es war … .




 
Emma ist ein Mädchen, das es nicht leicht hat. Ihren Vater kennt sie nicht und dann verliert sie auch noch ihre Mutter und muss plötzlich zu ihren Verwandten nach Schottland. Doch dort scheint sie ihren Kummer schnell vergessen zu haben, als sie Calum kennenlernt. Auf einmal gibt es nur noch diesen gutaussehenden Jungen für sie und sie denkt nur noch an ihn. Alles andere scheint plötzlich ohne Bedeutung zu sein und das fand ich sehr schade. Ich hätte mir gewünscht, dass Emma noch länger darunter leidet ihre Mutter verloren zu haben und es wäre sicher auch glaubhafter gewesen, wenn sie etwas mehr Zeit gebraucht hätte, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. 

Calum war für mich völlig undurchsichtig und inkonsequent. Zu Beginn ignoriert er Emma total, ist manchmal sogar richtig fies zu ihr, dann wiederrum interessiert er sich plötzlich für sie, gesteht ihr seine Liebe, nur um sie dann wieder wegzustoßen und ihr zu erklären, dass sie nie zusammen sein können. Er ändert von einem Moment zum anderen plötzlich seine Meinung und für mich war es wirklich schwer, ihn sympathisch zu finden. Erst als sein Geheimnis gelüftet wird, zeigt er, dass mehr in ihm steckt, als ein gutaussehender junger Mann, der über beide Ohren verliebt ist. Ich hoffe, dass im 2. Teil dieses Heldenpotenzial noch mehr ausgeschöpft wird.

Richtig toll fand ich Emmas Cousine Amelie. Sie geht ihren Weg, lehnt sich gegen ihre Eltern auf, wenn es sein muss, trifft sich mit Jungs und führt ein ganz normales Teenager-Leben. Obwohl sie ebenfalls verliebt zu sein scheint, hinterfragt sie doch diese Gefühle und geht nicht so völlig blauäugig durchs Leben, wie Emma das macht.

Super ist auch Sophie, die etwas schrullig ist und einen Buchladen besitzt. Sie liebt Bücher und es ist richtig schön zu lesen, wie sie ihre Buchhandlung eingerichtet hat und welche Bücher sie für Emma auswählt. Durch diese Beschreibung kommt die Liebe zu Büchern richtig rüber und das hat mir auch total gut gefallen.

 
Zu Beginn ging mir alles, ehrlich gesagt, etwas zu schnell. Emmas Mutter stirbt, sie wird zu ihren Verwandten nach Schottland geschickt und lernt dort Calum kennen. Es blieb kaum genug Zeit, um mit Emma mitzufühlen, so schnell passieren die Ereignisse. Doch danach wird es ruhiger und es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen Emma und Calum. Bis dahin könnte man als Leser (vorausgesetzt man kennt den Klappentext nicht) denken, es würde sich um eine normale Highschool-Story handeln. 

Aber dann nimmt das Buch an Fahrt auf, als Emma endlich erfährt, wer Calum wirklich ist und dieses Wissen das Mädchen in Gefahr bringt. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und das Beste: Die Idee dahinter ist einmal richtig originell und ich liebe sie einfach. 
 
Sehr schön ist außerdem, dass diese Idee nicht einfach so für sich steht, sondern in Geschichten und auch Legenden rund um Schottland eingebunden wurde. Die Autorin Marah Woolf, hat sich richtig viel Mühe gegeben ein tolles Gesamtkonzept und eine neue, fantastische Welt, in unsere normale Welt einzubauen und das ist ihr meiner Meinung nach richtig gut gelungen. 

Bezaubernd sind die Beschreibungen von Schottland und der Isle of Skye. Schottland fasziniert mich ja immer schon mit seiner Landschaft und seinen Legenden und durch diese Geschichte wurde mein Wunsch bestärkt mir alles einmal live anzusehen. Und auch für einige Legenden aus diesem Land hat die Autorin eine ganz eigene Interpretation gefunden, die mich oftmals richtig schmunzeln lies. So dass diesem Buch auch eine Prise Humor nicht fehlt.

Richtig gemein ist das Ende, da es ein richtig fieser Cliffhanger ist. Aber zum Glück gibt es ja Teil 2 schon zu kaufen, so dass ich ganz schnell weiterlesen kann und so erfahre, wie es mit Emma und Calum weitergeht. 

 
Wer einmal genug hat von Vampiren und Werwölfen, der sollte dieses Buch lesen, denn hier entdeckt man einmal ein ganz anderes fantastisches und magisches Wesen und lernt die zauberhafte Welt kennen, die Marah Woolf erschaffen hat. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.




 
Vielen Dank an Marah Woolf, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und sogar signiert hat.  

Schaut doch auch mal auf dem Blog von Marah Woolf vorbei: http://mondsilberlicht.blog.de/ 

Teil 2

Teil 3