Samstag, 30. November 2013

Rezension: Th Legion - Der Kreis der Fünf

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 Titel: The Legion - Der Kreis der Fünf
 Autor/in: Kami Garcia
 Seitenzahl: 336
 Preis: 16,99 € (D)
 ISBN: 978-3-570-16270-5
 Bildquelle: http://www.randomhouse.de/cbt/
„Als Kennedy Waters ihre Mutter tot auffindet, bricht ihre Welt zusammen. Noch ahnt sie nicht, dass dunkle Mächte am Werk sind. Bis die attraktiven Zwillinge Jared und Lukas Lockhart in ihrer Tür stehen und sie gerade noch retten – vor einem wütenden Rachegeist, der Kennedy töten wollte. Die beiden Brüder erzählen ihr von »The Legion«, einer jahrhundertealten Geheimgesellschaft, deren Aufgabe ist, die Welt vor einem mächtigen Dämon zu schützen. Alle fünf Mitglieder der Legion starben in einer einzigen Nacht. Und Kennedys Mutter war eine von ihnen. Jetzt ist es an Kennedy, ihren Platz einzunehmen. An der Seite der neuen Mitglieder der Legion, Alara, Priest und den Zwillingen, begibt sich Kennedy auf die Suche nach der einen Waffe, die den Dämon aufzuhalten vermag … im ständigen Kampf gegen tödliche Rachegeister.“

Kennedy weiß nicht, wie sehr der Tod ihrer Mutter ihr Leben verändert wird, denn in dem Internat, in das sie gehen soll, kommt sie nie an. Ein Rachegeist versucht sie zu töten und nur Jared und Lukas, die sie retten, haben Antworten für sie, also schließt sie sich ihnen an.

Als sie erfährt, dass ihre Mutter einem Geheimbund angehört haben soll, kann sie es nicht glauben. Doch es kommt noch dicker: Sie soll den Platz jetzt einnehmen und im Namen der Legion Geister und Dämonen jagen. 

Kennedy ist total überfordert, aber seit sie von den Dämonen weiß, kann sie auch nicht mehr zurück in ihr normales Leben und „The Legion“ ist nur mit allen fünf Mitglieder vollständig. Wird Kennedy ihren Platz im Geheimbund finden und Geister jagen oder ist am Ende sie die Gejagte?
Dieses Buch lässt dem Leser nicht gerade viel Zeit, um langsam in die Geschichte zu finden, was jedoch auch gar nicht nötig ist. Sobald man Kennedy und ihre Mutter kennengelernt hat, ist diese auch schon tot und es geht rund im Leben des 17jährigen Mädchens. Ich fand es toll, dass es relativ schnell losgeht, denn ich hasse es, wenn ein Buch, so schleppend beginnt. So hatte mich „The Legion“ sofort für sich eingenommen und ich klebte von Anfang an an den Seiten.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt einem jedoch das ganze Buch über nicht, denn man stürzt sich gemeinsam mit Kennedy, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, sofort in die Geisterjagd. Dabei lernt man auch die anderen vier Mitglieder der Legion kennen. Es hat mich richtig begeistert, dass jeder Charakter seine eigene Fähigkeit hat und seine eigene Familiengeschichte mitbringt, die man nach und nach alle erfährt. Dadurch lernte man die Protagonisten besser kennen und lieben. Es macht richtig Spaß mehr über die einzelnen Personen zu erfahren und ich freue mich immer besonders, wenn mehrere Darsteller genauer ausgearbeitet und vielschichtig sind.

Natürlich kommt auch dieses Jugendbuch ohne Liebesgeschichte nicht aus. Doch diese war für mich eher nebensächlich, da ich viel zu sehr auf die Arbeit der Legion fixiert war. Die jungen Leute können nämlich nicht einfach so losspazieren und den Dämonen kaltmachen, sondern sie müssen verschiedenen Hinweisen folgen, um eine Geheimwaffe zu finden. Die Autorin Kami Garcia hat sich bei diesem Buch wirklich etwas einfallen lassen und alles genau aufeinander abgestimmt. Diese Idee fand ich wirklich klasse, da ich solche „Schatzjagden“ sehr gerne mag und diese wirklich mal etwas ganz anderes ist.

Toll fand ich auch, dass die Geister zwar beschrieben werden, die Situationen aber nicht  allzu gruselig sind, so dass dieses Buch zu Recht als Jugendbuch durchgehen kann. Trotzdem gab es einige Gänsehautmomente, in denen ich richtig die Luft angehalten habe. Es ist genau die richtige Mischung aus gruseln und entspannen, so dass ich diese Geschichte richtig genießen konnte.
Kami Garcias Idee von „The Legion“ ist wirklich sehr gut durchdacht und überzeugt mit vielen Gänsehautmomenten und neuen Ideen. Die Charaktere sind vielschichtig und einzigartig und es macht richtig Spaß sie alle kennenzulernen und sich gemeinsam mit ihnen auf „Schatzsuche“ zu begeben. Innerhalb weniger Stunden bin ich durch diese Geschichte gerauscht und hab mich von den Jugendlichen mit auf Geisterjagd nehmen lassen. 

Was soll ich sagen: Ich liebe dieses Buch und möchte am liebsten sofort weiterlesen.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.
http://www.randomhouse.de/cbt/

Freitag, 29. November 2013

Es weihnachtet sehr ...

1 Kommentar:
Ja, am Sonntag ist nicht nur der 1. Advent, sondern auch der 1. Dezember und man darf endlich das 1. Türchen am Adventskalender öffnen.

Viele Blogger haben diese Idee aufgegriffen und einen eigenen Adventskalender organisiert. Einen ganz tollen habe ich bereits letztes Jahr kennenlernen dürfen und zwar den von Doreen und ihrem Blog Chaosbibliothek:





Dort kann man nicht nur jeden Tag ein Türchen öffnen, sondern muss auch Aufgaben erfüllen, um in den Lostopf für 3 tolle Weihnachtspakete zu hüpfen. 

Ihr wollt mehr wissen? Dann schaut doch mal hier vorbei:

Sonntag, 24. November 2013

Rezension: Forever - Das ewige Mädchen

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 Titel: Forever - Das ewige Mädchen
 Autor/in: Rebecca Hamilton
 Seitenzahl: 416
 Preis: 12,99 € (D)
 ISBN: 978-3-86278-839-2
 Bildquelle: http://www.mira-taschenbuch.de/gesamtprogramm/darkiss/

Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an – der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist …

Sophia ist eine Wicca, macht sich dadurch aber in ihrem Dorf nicht gerade beliebt. Doch damit nicht genug: Sie hört auch ständig ein Summen in ihrem Kopf, das sie einfach nicht abstellen kann. Erst als sie von ihrer Vorfahrin erfährt, die als Hexe verurteilt wurde, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Familiengeschichte und findet heraus, was es mit den Stimmen in ihrem Kopf auf sich hat.

Aber dadurch werden auch andere auf sie aufmerksam und schon bald ist sie umgeben von unheimlichen Gestalten, die ihr bisheriges Weltbild zum Einsturz bringen. Sie eröffnen ihr eine neue Sichtweise: Sind die Stimmen vielleicht gar kein Fluch, sondern eine Gabe? Und kann sie damit eine Welt verändern, von der sie bis jetzt noch gar nichts gewusst hatte? 

Eine spannende Suche beginnt, bei der sich Sophia nicht nur selbst findet, sondern auch die Wahrheit über den geheimnisvollen Charles und seine Welt.
Der Anfang des Buches gefiel mir sofort sehr gut. Man lernt Sophia kennen, die es nicht gerade einfach hat in ihrem Dorf, da sie so ganz anders ist, als die restlichen Bewohner. Sie ist eine Wicca und versucht sich an dem ein oder anderen harmlosen Zauber. Damit ruft sie jedoch kirchliche Fanatiker auf den Plan, die ihr das Leben schwer machen. Sofort hatte ich Mitleid mit der jungen Frau und fand sie sehr sympathisch, da sie ihren eigenen Weg geht und sich von nix und niemandem davon abbringen lässt. Sehr schön fand ich auch, dass Sophia schon 22 Jahre alt ist, also kein typischer Teenie mehr, wobei sie manchmal doch sehr naiv ist, so dass man fast schon vergessen kann, dass sie eigentlich schon erwachsen ist. Trotzdem macht sie eine tolle Entwicklung durch, in dem sie erst nach und nach erfährt, was wirklich in ihr steckt, so dass ihre Kräfte sich erst nach und nach zeigen und man sein anfängliches Bild von einer hilflosen kleinen Wicca, die gerettet werden muss, schließlich doch noch überdenken muss. Das gefiel mir sehr gut und hat mich am Ende total für die Protagonistin eingenommen.

Als Sophia dann das erste Mal auf ein paar magische Wesen trifft, war ich richtig begeistert, mehr von diesen Geschöpfen zu erfahren. Doch ich muss zugeben, dass es plötzlich sehr viele, sehr unterschiedliche Informationen auf einmal gibt, die mich fast schon den Überblick verlieren ließen. Dennoch ergeben die magischen Wesen ein schönes Ganzes und die ganze Idee folgt einem roten Faden, der immer wieder erklärt wird, so dass ich am Ende ein komplettes Bild von Sophias und Charles Welt hatte.

Etwas weniger gefiel mir die Liebesgeschichte. Natürlich ist von Anfang an klar, dass Sophia und Charles sich verlieben werden. Auch, dass sie sich zu Beginn gegen die Gefühle wehren, ist noch verständlich, doch irgendwann nervte mich dieses ständige Hin und Her und als die beiden dann plötzlich ein Paar waren, konnte ich das so gar nicht nachvollziehen. Und auch die Beziehung war mir anfangs zu kalt und wenig überzeugend. Mir haben das Feuer, die Leidenschaft und tiefe Gefühle gefehlt. Am Ende konnte ich davon zum Glück doch noch etwas erkennen, was mich hoffen lässt, dass der Funke für diese Liebesgeschichte im Folgeband noch zu mir überspringen wird.

Sehr gut gefiel mir der Schreibstil der Autorin. Ihr gelingt es immer wieder mit ein paar geschickten Einspielungen, den Leser am Ball zu halten, auch wenn es einige Teile im Buch gab, in denen nicht so viel passiert ist. Der Autorin Rebecca Hamilton gelingt  es außerdem sehr gut, Spannung zu erzeugen. Sie deckt immer wieder kleine Geheimnisse auf, nur um im selben Augenblick neue zu erschaffen, die einen geradezu zum Weiterlesen zwingen. Das Ganze führt schließlich zu einem riesigen, spannungsgeladenen Showdown, in dem die Charaktere noch einmal so richtig zeigen müssen, was in ihnen steckt. 

Nach diesem tollen Showdown beruhigt sich die Geschichte erst einmal wieder, gibt aber gleichzeitig einen schönen Ausblick auf das Geschehen des Folgebandes, denn die Geschichte von Sophia, Charles und dem Universum ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Ich freu mich jedenfalls schon darauf, mehr zu erfahren und zu erleben, wie es mit all den magischen Wesen weitergeht.
„Forever – Das ewige Mädchen“ gefiel mir sofort sehr gut mit seiner Idee, die vielleicht nicht ganz neu ist, aber doch einige neue Aspekte mit sich bringt. Ein paar kleine Durststrecken während der Geschichte, werden durch das große Finale und einige tolle  Überraschungsmomente schnell vergessen, so dass man sich auf jeden Fall auf die Fortsetzung freut.

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.
http://www.mira-taschenbuch.de/gesamtprogramm/darkiss/