Montag, 1. August 2016

[Rezension] Showdown im Zombieland

Cover 




 Titel: Showdown im Zombieland
 Autor/in: Gena Showalter
 Übersetzer/in: Constanze Suhr
 Seitenzahl: 400
 Preis: 14,99 € (D)
 ISBN: 978-3956492037

 Bildquelle: www.harpercollins.de





„Während Ali endlich ihre Beziehung mit Cole genießen kann, braut sich neues Unheil zusammen: Anima Industries überfällt die jungen Zombiejäger, vier der Freunde sterben. Eine klare Kriegserklärung – bis Ali bei der nächsten Attacke entdeckt, dass sie Untote kontrollieren und Schwerverletzte heilen kann. Eine sehr nützliche Gabe im alles entscheidenden Showdown, und doch ein zweischneidiges Schwert: Die überaus seltene Fähigkeit kann nämlich nur vererbt werden – und beweist, dass Ali mit der verräterischen Jägerin verwandt sein muss, die Coles Mutter zum Zombie machte. Wie soll ihre Liebe diesen Schlag verkraften?“


Endlich haben Cole und Ali zueinander gefunden und würden gerne ihr Liebesglück genießen. Doch Anima Industries hat genug davon, die Zombiejäger auszuspionieren und geht zum Angriff über. Vier Zombiejäger sterben, andere werden verletzt oder gefangen genommen. 

Cole, Ali und ihre Truppe wollen natürlich nicht zusehen, wie Anima erneut zuschlägt und deshalb machen sie ebenfalls Jagd auf die Organisation. Aber Anima scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein und auch Alis neue Fähigkeiten bringen ungeahnte Schwierigkeiten, denn diese kann sie nur von Helen haben, der Jägerin, die sie alle verraten und Coles Mutter zu einem Zombie gemacht hat.

Doch was hat Ali mit Helen zu tun und wieso macht Anima plötzlich ernst? Wollen sie die Zombiejäger endgültig ausrotten, um mit der Zombiearmee Macht über die Menschheit zu erlangen oder steckt noch viel mehr dahinter, als Ali und ihre Freunde je geahnt hatten?

Das Buch beginnt wieder absolut ungewöhnlich mit „Anmerkungen von Ali“, in denen sie den Leser direkt anspricht und eine kurze Zusammenfassung von dem gibt, was geschehen ist, aber auch, was geschehen wird, ohne wirklich viel zu verraten. Das macht sie in ihrer eigenen, ganz speziellen Ali-Art, die ich so sehr liebe.

Danach steigt man in die Geschichte ein, erlebt Ali mit ihren Freunden und vor allem, die Liebe zwischen Cole und Ali. Hach, ich freu mich so, dass die beiden endlich zueinander gefunden haben, denn sie sind so ein tolles Paar. Aber auch hier hat sich die Autorin Gena Showalter etwas einfallen lassen, denn die beiden sind nicht so ein gewöhnliches o8/15-Liebespaar, sondern haben ihre ganz eigene, etwas düstere, aber auch humorvolle und in meinen Augen richtig geniale Art miteinander umzugehen. Es machte mir wirklich sehr viel Spaß, die beiden zu begleiten und ihre Liebe mitzuverfolgen. 

Doch viel Zeit bleibt nicht, um das Glück der beiden zu genießen, dann passiert der Angriff von Anima, der mich wirklich tief erschüttert hat. Von den Machenschaften und der Skrupellosigkeit der Gesellschaft erfuhr man ja schon in den Vorgängerbänden, aber dass sie Jugendliche töten würden, da hat die Autorin echt noch eine Schippe draufgelegt. Aber auch, wenn es mich geschockt hat, so passt es doch super in die Geschichte und das Gesamtkonzept des Zombielandes und bringt auf jeden Fall Spannung, Drama und jede Menge Gänsehautfeeling mit sich.

Damit aber noch nicht genug, denn durch Alis neue Fähigkeiten kommen zusätzlich noch ein paar neue Aspekte in die Geschichte, die zudem noch einige interessante und spektakuläre Wendungen mit sich bringen. Eigentlich hätte ich gedacht, dass es Gena Showalter nicht gelingen würde, mich noch einmal zu überraschen, doch da hab ich mich wirklich getäuscht. Die Autorin fasziniert mich mit jedem Band ihrer Zombieland-Geschichte noch mehr, reißt mich mit, lässt mich an den Seiten kleben und darauf hoffen, dass es noch viel mehr zu entdecken geben wird. Dabei schreckt sie auch vor ungewöhnlichen Mitteln nicht zurück, so dass der Leser wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt.
Was soll ich sagen: Ich bin absolut begeistert. Gena Showalter gelingt es immer wieder, mich aufs Neue mit ihrer Zombieland-Geschichte zu faszinieren, mitzureißen und an den Seiten kleben zu lassen. Die Autorin bedient sich dabei aller Regeln der Kunst, die das Bücherschreiben ausmacht und lässt den Leser damit eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchleben. Ich liebe, liebe, liebe die Reise ins Zombieland und kann gar nicht genug davon kriegen.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.


https://www.harpercollins.de


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Kommentare:

  1. Ohje, diese Reihe steht einfach schon so wahnsinnig lang auf meiner Wunschliste und ich komme nie dazu, sie zu lesen (geschweige denn, sie mir zu kaufen :D). Nach deiner Rezension habe ich jetzt wieder richtig Lust, sie zu lesen ... mal sehen, wie lang das noch dauert :D

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  2. Band 1 war awesome, Band 2 eher durchwachsen und habe lange überlegt, ob ich überhaupt weiterlesen soll. Aber nach deiner tollen Rezi bleibt mir wohl nichts mehr anderes übrig :-)

    LG
    Kathrineverdeen

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  3. Wenn du so begeistert vom dritten Band bist, freut mich das sehr. Denn es lohnt sich dann mit der Reihe anzufangen. (^.^)

    LG Doreen

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