Montag, 29. August 2016

Mein erster richtiger Artikel zum Thema "Kontakt zwischen Autoren und Bloggern"

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Kürzlich durfte ich für Books on Demand einen Artikel zum Thema "Kontakt zwischen Autoren und Bloggern" schreiben und bin (ehrlich gesagt) sehr stolz darauf.

Es ist mein allererster richtiger Artikel und ich war sehr nervös deswegen. Doch mein Ansprechpartner bei BoD, Thorsten Simon war sehr geduldig mit mir und nachdem mir meine liebe Bloggerkollegin Kristina von Tintenmeer noch Rückmeldung gegeben hatte, ging es etwas besser. Vielen lieben Dank an dieser Stelle!

Aber jetzt will ich Euch den Artikel natürlich auch nicht vorenthalten:

http://www.bod.de/fingerprint/allgemein/wir-wollen-alle-dasselbe-oder-doch-nicht-rezensionen/

Welche Erfahrungen habt Ihr schon gemacht? Und was ist Euch bei der Zusammenarbeit wichtig?

Donnerstag, 25. August 2016

[Rezension] Conversion - Zwischen Tag und Nacht

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 Titel: Conversion - Zwischen Tag und Nacht
 Autoren: C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch
 Verlag: Sternensand Verlag
 Seitenzahl: 420
 Preis TB: 12,95 € (D)
 Preis eBook: 6,99 € (D)
 Cover / Bildrechte: Sternensand Verlag






Skya ist eine Diés und als solche ist ihr der Umgang mit den Nox strengstens verboten. Umso weniger kann sie glauben, dass ihre beste Freundin Mona ausgerechnet von einem Nox schwanger sein soll. Diese Nachricht trifft das junge Mädchen wie ein Blitz, denn eine Schwangerschaft bedeutet den Tod für eine Diés. Entweder sie wird für den Verrat hingerichtet oder sie stirbt bei der Geburt.

Damit die beiden etwas Zeit haben, um sich eine Lösung zu überlegen, hilft Skya ihrer Freundin zur Flucht. Sie wollen beim Vater des Kindes Unterschlupf suchen. Doch auch bei den Nox ist der Kontakt unter Todesstrafe verboten. 

Umso erstaunter sind die beiden Mädchen, dass sie ausgerechnet von Zero, einem Ratsmitglied der Nox Hilfe bekommen. Doch auch er steckt in einem Zwiespalt, denn sein Bruder ist der Vater des Kindes und trotzdem gilt seine Verpflichtung eigentlich seinem Volk.

Die vier arbeiten intensiv an einer Lösung für ihr Problem, aber nie hätten sie sich träumen lassen, dass diese Schwangerschaft ihr ganzes Leben, ihre ganze Welt zum Einsturz bringen würde, denn das Geheimnis der Inseln ist so viel größer, als sie sich je hätten vorstellen können … .
Schon als ich das Wortgefecht im Klappentext gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Außerdem bin ich ein riesiger Fan von Dystopien. Damit hatten mich die Autoren also schon für ihr Buch gewonnen.

Der Prolog ist aus Sicht von Teias, einem Diés geschrieben und nimmt schon ein bisschen vorweg, was passieren würde, wobei die Autorinnen hier nicht wirklich spoilern, da man sich als Leser schon von Anfang an denken kann, was zwischen Zero und Skya passieren wird. Ich freute mich jedenfalls sehr darauf, zu erfahren, wie die Entwicklung zustande gekommen ist.

Danach springt man drei Tage in die Vergangenheit und erfährt von Skya, wie sie von Mona in ihr Geheimnis eingeweiht wird und dieses aufnimmt. Ich fand es super, dass sich C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch nicht mit langem Vorgeplänkel aufhielten, sondern gleich die prekäre Situation in die Waagschale warfen. Das sorgte meiner Meinung nach von Anfang an für eine gewisse Spannung, da das Damoklesschwert ständig über den Protagonisten schwebte. 

Abwechselnd aus Skyas und Zeros Sicht erfährt man nun, wie die beiden die Situation wahrnehmen, was sie denken, fühlen und wie sie damit umgehen. Dabei wusste ich gar nicht, welche Perspektive ich lieber las, denn es passte einfach perfekt, dass man Einblick in beide Protagonisten bekam und live mit ihnen miterleben konnte, was Monas Schwangerschaft für sie bedeutete. 

Während es im Größteil des Buches um die ausweglose Situation der vier Jugendlichen ging, erfuhr man nur immer am Rande etwas über die Welt der Diés und der Nox und auch nur das, was die Protagonisten selbst wusste. Doch das war meiner Meinung nach nicht weiter schlimm, da man mit der Schwangerschaft und einer Lösung des Problems und den Gefühlen der Protagonisten so beschäftigt ist, dass man gar keine Zeit hat, sich groß Gedanken um die Welt zu machen, in der die Geschichte spielt. Außerdem liebte ich die Wortgefechte zwischen Skya und Zero und konnte gar nicht genug davon kriegen. Ich klebte an den Seiten, um mitzuerleben, wie die beiden sich wieder angifteten. Das brachte richtig Feuer, aber auch Humor in die Geschichte und somit auch in die doch sehr deprimierende Situation und Stimmung. Den Autorinnen ist es wirklich sehr gut gelungen, die düstere Atmosphäre und Ausweglosigkeit mit den Sticheleien etwas aufzuheitern, so dass das Buch nicht zu bedrückend wurde.

Trotzdem freute ich mich auch darüber, als im letzten Drittel immer mehr Rätsel auftauchten, als die Protagonisten immer mehr erfuhren und doch nie wirklich wussten, was es wirklich mit ihren Inseln auf sich hat. Die Situation wurde immer bedrohlicher, die Stimmung immer aufgeladener. Diese Spannung hat sich zum Ende hin so stark gesteigert, dass ich mich überhaupt nicht mehr von den Seiten lösen konnte und dann endete das Buch mit einem sehr fiesen Cliffhanger und ich blieb mit so vielen Fragen zurück, dass ich jetzt verzweifelt und ganz sehnsüchtig auf die Fortsetzung warte.
Was für eine tolle und gelungene Dystopie. Zu Beginn ist man vor allem mit der Gefühlswelt der Protagonisten und der ausweglosen Situationen derer beschäftigt. Doch die Wortgefechte zwischen Skya und Zero heitern die düstere Stimmung super auf, so dass das Buch richtig Spaß gemacht hat. Im letzten Drittel wird man dann geradezu mit den Geheimnissen der Inseln überschüttet und hat genau wie die Charaktere doch keine Ahnung, worum es wirklich geht, so dass ich jetzt mehr als gespannt auf die Fortsetzung warte. Ich hoffe, ich werde nicht zu lange auf die Folter gespannt, denn ich brauch dringend mehr von den Diés und den Nox, von Skya, Zero, Mona und Calem.

Wer Dystopien liebt, sollte sich diese auf keinen Fall entgehen lassen. Dringend lesen!

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

Dienstag, 23. August 2016

[Rezension] Secret Fire - Die Entflammten

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 Titel: Secret Fire - Die Entflammten
 Autoren: C. J. Daugherty und Carina Rozenfeld
 Übersetzer: Peter Klöss und Jutta Wurm 
 Verlag: Oetinger
 Seitenzahl: 431
 Preis: 18,99 € (D)
 Cover / Bildrechte: Oetinger Verlag




An seinem sechzehnten Geburtstag erfährt Sacha, dass er an seinem 18. Geburtstag sterben wird, vorher jedoch unsterblich ist. Fortan testet er diese Theorie in spektakulären und meist tödlichen Aktionen, muss jedoch feststellen, dass dieser Fluch wirklich auf ihm lastet. Sein 18. Geburtstag rückt immer näher und er wird immer verzweifelter, will er doch nicht so jung und sinnlos sterben.

Erst als er Taylor begegnet, erfährt er, dass es vielleicht doch einen Ausweg für ihn gibt. Doch auch die Siebzehnjährige hat ein Geheimnis, das ihr erst nach und nach offenbart wird und das ihre Welt gehörig durcheinander bringt.

Was steckt wirklich hinter dem Fluch und was hat dieser mit Taylor zu tun? Die beiden machen sich auf die Suche nach Antworten und stoßen auf Ereignisse, die ihrer beider Leben für immer verändern werden … .
Das Buch beginnt damit, dass Sacha sich von einem Hochhaus fünf Stockwerke in die Tiefe stürzt, anschließend jedoch lebendig wieder aufsteht. Natürlich weiß man schon aufgrund des Klappentextes, dass Sacha bis zu seinem 18. Geburtstag unsterblich ist, aber trotzdem war ich sofort fasziniert von dem jungen Mann und wie er mit diesem Schicksal umgeht. Allerdings wird man erst einmal über den Fluch im Dunklen gelassen und ich brannte darauf, zu erfahren, was es damit wirklich auf sich hat.

Doch vorerst lernt man einmal die beiden Protagonisten kennen. Neben dem draufgängerischen, aber auch etwas in sich gekehrten jungen Sacha, ist da noch Taylor, deren ganzes Leben nur aus lernen und guten Noten zu bestehen scheint. 

In den folgenden Kapiteln taucht man in die Lebenswelt der beiden Protagonisten ein und erlebt abwechselnd in der dritten Person mit, was die beiden erleben, lernt ihre Familien und Freunde kennen und wie die beiden schließlich aufeinander treffen. Ich fand es schön, etwas mehr über die beiden Charaktere zu erfahren, gleichzeitig wurde ich jedoch auch immer ungeduldiger, da ich endlich wissen wollte, was es mit dem Fluch auf sich hat und welche Rolle Taylor in der ganze Geschichte spielen würde. Mir dauerte es zu lange, bis die Jugendlichen endlich ihre Recherchen aufnehmen und versuchen die Rätsel ihrer Schicksale zu entschlüsseln.

Ab diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch dann völlig gefangen. Es steckt so viel mehr hinter allem, als man aufgrund des Klappentextes vermutet und ich war total begeistert von der Welt, die sich die Autoren C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld hier erschaffen haben. Es gibt einfach so viel zu entdecken, so viele Rätsel zu lösen und so viele Geheimnisse aufzudecken. Mit jeder Seite steigert sich die Spannung und man bekommt immer nur so viele Häppchen serviert, dass man weiterhin an der Geschichte dranbleibt, aber trotzdem noch nicht wirklich das große Ganze begreifen kann. Hier ist es den Autorinnen wirklich gelungen, die Spannung immer weiter aufzubauen und den Leser so an das Buch und die Geschichte zu fesseln.

Am Ende kann man erst einmal durchatmen, aber trotz allem wollte ich einfach sofort weiterlesen, um zu erfahren, wie es mit Sacha und Taylor weitergeht.

Anfangs dauerte es mir etwas zu lange, bis das Buch an Fahrt aufnimmt und man endlich richtig in die faszinierende Welt eintauchen kann, die C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld hier erschaffen haben. Doch als man den Geheimnissen immer näher kommt, steigert sich die Spannung mit jeder Seite und man kann sich kaum noch von dem Buch lösen. Mich hat die Geschichte auf jeden Fall in seinen Bann gezogen und ich will unbedingt mehr davon.


Von mir bekommt das Buch 4,5 Punkte von 5.

Samstag, 20. August 2016

[Rezension] Blind Date mit der Liebe

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 Titel: Blind Date mit der Liebe
 Autor/in: Kari Lessír
 Seitenzahl: 270
 Preis eBook: 4,99 € (D) 
 Preis TB: 12,99 € (D)
 Cover / Bildrechte: Kari Lessír






Nina hat gerade viel Stress in der Arbeit. Um den Kopf frei zu bekommen geht sie zum Joggen in den Park. Da sie jedoch so in Gedanken ist, übersieht sie den jungen Mann, der gerade mit seinem Hund spazieren geht und rennt ihn um.

Dieser ist natürlich alles andere als erfreut über diese Begegnung und lässt Nina seine Wut ordentlich spüren. Das will sich die junge Frau aber nicht gefallen lassen und faucht kräftig zurück.
Erst bei einer weiteren Begegnung erkennt sie, dass Jan sie gar nicht sehen konnte, denn er ist blind. Und doch kann sie nicht widerstehen, als er sie als Entschuldigung zu einem Date einlädt.

Bald schon ist sie richtig fasziniert von dem jungen Mann, der sein schwieriges Leben doch so selbstständig meistert. Trotzdem weiß Nina nicht, ob sie sich wirklich auf Jan einlassen soll. Kann sie damit umgehen, dass er blind ist?

Doch auch für Jan ist es nicht einfach, denn sein Leben ist klar strukturiert und geordnet und jemandem zu vertrauen fällt ihm mehr als schwer.

Kann Nina Licht in Jans dunkle Welt bringen oder zerstört die Dunkelheit ihre Liebe?
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, denn ich liebe ungewöhnliche Liebesgeschichten.
Gleich zu Beginn des Buches treffen Nina und Jan im Park aufeinander. Ich fand es schön, dass sich die Protagonisten so schnell über den Weg laufen, denn das Buch hat insgesamt nicht so viele Seiten und da wollte ich keine Zeit verlieren. Diese erste Begegnung gefiel mir auch sofort richtig gut, denn sie ist so herrlich unverkrampft. Nina erkennt nicht sofort, dass Jan blind ist und gibt ihm deswegen ordentlich Konter. Das war so richtig schön authentisch und unverfälscht.

Doch als die Protagonistin schließlich das Handicap ihres Dates erkennt, erlebt man als Leser auch ihre Zweifel mit. Sie ist einerseits fasziniert von dem Mann, andererseits hat sie Angst vor der Blindheit und weiß nicht so wirklich, wie sie damit umgehen soll. Obwohl das Buch in der 3. Person geschrieben ist, erlebt man doch hautnah mit, wie es in Nina aussieht, was in ihr vorgeht und was sie fühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass es der Autorin gelingen würde, mich trotz der Objektivität der Erzählperspektive doch so sehr an den Gefühlen der Protagonisten teilhaben zu lassen.

Sehr gut gefiel mir auch, dass das Buch abwechselnd aus Ninas und dann wieder von Jans Leben erzählt. So bekommt man als Leser Einblick in beide Lebensbereiche. Gerade, da der Alltag des männlichen Protagonisten so anders ist, war das in meinen Augen ganz besonders wichtig. Kari Lessír beschreibt wirklich sehr einfühlsam, was es für Jan heißt, blind zu sein, wie er sein Leben meistert und mit welchen Schwierigkeiten er zu kämpfen hat. Man merkt auf jeder Seite, dass die Autorin genau recherchiert und sich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. 

Auch die Liebesgeschichte fand ich sehr liebevoll, aber auch authentisch dargestellt. Man merkt sofort, dass sich die Protagonisten gleich zueinander hingezogen fühlen und dass sich nach und nach mehr daraus entwickelt. Trotzdem kämpfen beide mit ihrer Unsicherheit, aber auch mit Vorurteilen aus ihrer Umgebung. Der Autorin gelingt es in meinen Augen sehr gut, hier eine einzigartige, bitter-süße Liebesgeschichte zu erschaffen, die mich sehr berührt und gleichzeitig mitgerissen hat. Ich wünschte mir wirklich von Herzen ein Happy End für Nina und Jan.
Obwohl das Buch in der 3. Person geschrieben ist, konnte man die Gefühle, Unsicherheiten und Zweifel der Protagonisten aus jeder Seite herauslesen und wurde richtig mitgerissen. Auch das Thema „Blindheit“ hat Kari Lessír sehr einfühlsam beschrieben und genau recherchiert.

Hier hat die Autorin wirklich eine einzigartige, berührende und doch bitter-süße Liebesgeschichte erschaffen. Einfach schön.

Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.